Das Wichtigste in Kürze
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Bei der Adoption aus dem Tierheim ist mit einer Schutzgebühr zu rechnen. Auch für die Erstausstattung und Hundeschule sollte Geld eingeplant werden.
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Zu den laufenden Kosten der Hundehaltung gehören vor allem Futter, Hundesteuer, Tierarztkosten, Impfungen, Entwurmung, Parasitenprophylaxe und Versicherungen.
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Die Hundesteuer unterscheidet sich je nach Kommune deutlich und kann für Listenhunde wesentlich höher ausfallen als für andere Hunde.
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Eine Hundehaftpflichtversicherung ist in einigen Bundesländern für alle Hunde gesetzlich vorgeschrieben. Sie schützt vor den finanziellen Folgen von Schäden, die der Hund Dritten zufügt.
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Unerwartete Tierkosten und zusätzliche Ausgaben für Betreuung oder Medikamente können die Gesamtkosten erheblich erhöhen.
Anschaffung, Erstausstattung und Hundeschule
Im Tierheim zahlen Sie eine sogenannte Schutzgebühr. Die Schutzgebühr soll einerseits das Tier davor schützen, leichtfertig angeschafft zu werden, bringt aber auch wieder etwas Geld in die strapazierten Kassen der Tierheime. Schutzgebühren sind für gewöhnlich nicht verhandelbar und liegen je nach Region und Alter des Hundes zwischen 300 und 550 Euro.
Die Erstausstattung
Vor der Anschaffung des Hundes brauchen Sie die Erstausstattung. Es genügen zunächst:
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Halsband/Geschirr und Leine
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Futter- und Wassernapf
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Körbchen
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Geeignetes Spielzeug
- Transportsicherung fürs Auto
Als Spielzeug reicht zu Beginn ein altes Leinentuch, in das Sie mehrere Knoten knüpfen. Im Laufe der Zeit werden Sie herausfinden, welche Spielzeuge Ihren Hund faszinieren. Kaufen Sie nur Spielzeug, aus dem er keine Fäden ziehen oder Stücke herausbeißen kann. Wichtig ist auch, keine laut quietschenden Gummispielzeuge zu kaufen, da der Ton für das gute Hundegehör viel zu laut ist.
Die Hundeschule
Eine gute Hundeschule ist eine wertvolle Hilfe. Dabei spielt es keine Rolle, ob bei Ihnen ein Welpe oder ein erwachsener Hund eingezogen ist. Gehen Sie zuerst zur Hundeschule und schauen Sie sich das Training an. Achten Sie auf den Umgang der Trainer mit den Hunden. Scheuen Sie sich nicht, mehrere Hundeschulen anzusehen. Die Kosten für die Kurse variieren je nach Trainingsform, Region und Umfang des Angebots. Hundehalter sollten für eine Gruppenstunde etwa 15 bis 30 Euro einrechnen. Die Kosten für einen kompletten Welpenkurs mit mehreren Trainingseinheiten liegen oft zwischen 120 und 250 Euro. Für individuelles Einzeltraining liegt der Preis bei etwa 60 bis 120 Euro pro Stunde.
Wenn Sie und Ihr Hund Spaß daran haben, können Sie viele sinnvolle Ausbildungen anschließen, wie die Begleithundeausbildung als Basis für die Fährtenhund- oder auch die Rettungshundeausbildung. In diesem Fall sollten Sie über eine Vereinsmitgliedschaft nachdenken. Das gilt auch, wenn Sie in den Hundesport wechseln und z. B. Agility mit Ihrem Hund machen möchten. Die Kosten für eine Mitgliedschaft in einem Verein sind sehr unterschiedlich. Hier muss man zwischen 50 und 180 Euro pro Jahr einplanen. Hinzukommen können Aufnahmegebühren, zusätzliche Trainingskosten und Startgebühren für Turniere.
Die Unterhaltskosten für den Hund
Die Hundehaltung ist mit Kosten verbunden, die Sie vor der Anschaffung in Ihre Berechnungen einbeziehen sollten. Dazu gehören Hundesteuer, Futter, Tierarztkosten, Vorsorgemaßnahmen und Versicherungsbeiträge.
Wie hoch ist die Hundesteuer?
Die Hundesteuer ist eine sogenannte Luxussteuer. Sie wird von den Kommunen erhoben und soll u. a. die Zahl der Hunde eindämmen, aber auch Geld in leere Kassen spülen. Vor diesem Hintergrund ist die Steuer für Mehrhundehalter für gewöhnlich auch höher. Die Hundesteuer in Hamburg ist derzeit mit 90 Euro am niedrigsten, in Rheinland-Pfalz mit 186 Euro am teuersten. Auch für Hunde, die auf einer Rassenliste stehen, wird eine höhere Steuer fällig. Die Hundesteuer für Listenhunde kann – je nach Bundesland und Gemeinde – zwischen 500 und 1.000 Euro betragen.
Übrigens: Manche Kosten für den Hund lassen sich steuerlich absetzen.
Was kostet das Impfen beim Hund?
Bei Impfungen darf sich der Tierarzt im Rahmen der Gebührenordnung bewegen. Nach der Grundimmunisierung sind die meisten Impfungen nur noch im Abstand von 1-2 Jahren fällig. Eine Impfpflicht besteht nicht, außer unter folgenden Bedingungen:
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Besuch der Hundeschule
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Turnierteilnahme
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Auslandsreise
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Unterbringung in einer Tierpension
Rechnen Sie bei den Impfungen mit etwa 60 bis 80 Euro pro Jahr, sobald die Grundimmunisierung abgeschlossen ist.
Was kostet das Chippen beim Hund?
Der Chip ist ein Transponder, der mit einem speziellen Lesegerät eingelesen werden kann. Das Gerät zeigt dann eine Nummer, die auch im Impfpass vermerkt ist. So kann der Hund den Papieren zugeordnet werden. Lassen Sie Ihren Hund unbedingt auch bei TASSO registrieren, damit Sie informiert werden können, sollte Ihr Hund gefunden werden. In Berlin müssen alle Hunde elektronisch gekennzeichnet werden. Für Reisen innerhalb der EU ist ebenfalls eine eindeutige Identifikation grundsätzlich notwendig.
Für das Chippen eines Hundes sollten Sie etwa 40 bis 80 Euro einplanen.
Was kostet die Versicherung für einen Hund?
Je nach Hunderasse, Hundegröße und Landeshundegesetz kann die Hundehaftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben sein. In Berlin gilt diese Pflicht beispielsweise unabhängig von der Größe und dem Alter des Hundes. Unabhängig davon ist sie dringend anzuraten. Eine Haftpflichtversicherung für Ihren Hund bekommen Sie schon ab etwa 50 Euro im Jahr.
Sinnvoll ist auch eine OP-Versicherung. Sie übernimmt die Kosten für Operationen als Folge von Unfällen oder Krankheiten. Die Versicherung ist bereits ab 7,00 Euro monatlich erhältlich. Auch die Krankenversicherung für den Hund kann sich lohnen. Die Kosten sind unabhängig vom Alter und der Rasse des Hundes. Sie beginnen bei etwa 7,00 Euro monatlich und reichen bis ca. 30 Euro. Achtung: Nicht alle Risiken sind versichert!
Mit welchen Kosten müssen Sie noch rechnen?
Unvorhergesehene Kosten durch Krankheit und Unfall können Sie durch eine Versicherung weitgehend abfedern. Ein gesunder Hund kostet Sie im Jahr lediglich die Impfkosten beim Tierarzt und etwa 120 bis 320 Euro für die Entwurmung und Prophylaxe gegen Flöhe und Zecken.
Braucht man eine Hundehaftpflichtversicherung?
Die IDEAL HundehalterHaftpflicht schützt Sie vor den finanziellen Folgen von Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Bereits im Klassik-Tarif sind Schäden pauschal bis zu 10 Millionen Euro abgesichert. Der Versicherungsschutz umfasst unter anderem Mietsachschäden, das Führen des Hundes ohne Leine oder Maulkorb, die Betreuung durch dritte Personen sowie ehrenamtliche Einsätze als Therapiehund. Im Exklusiv-Tarif stehen Versicherungssummen von bis zu 50 Millionen Euro sowie zusätzliche Leistungen wie eine Best-Leistungs-Garantie, eine Besitzstandsgarantie und die Absicherung geliehener oder gemieteter Gegenstände zur Verfügung.
Was kostet die Hundehaltung?
Zusammengerechnet erhalten Sie eine Spanne von Kosten, mit denen Sie mindestens rechnen müssen, von relativ günstig bis hin zum hohen Durchschnitt. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt, ganz besonders beim Zubehör. Ein kleiner, gesunder Hund kostet etwa 200 Euro pro Monat. Bei einem großen Hund sollten Sie mit bis zu 300 Euro rechnen. Die Futterkosten machen hier den größten Teil aus.
Im Jahr belastet ein kleiner gesunder Hund die Haushaltskasse mit etwa 2.400 Euro. Bei einem großen Hund können leicht 3.600 Euro zusammenkommen.
Alternativen bei knapper Kasse oder Zeit
Wenn die Anschaffung eines Hundes aus Zeit- oder Kostengründen nicht oder noch nicht möglich ist, bieten sich einige Alternativen an.
Gassigehen mit Hunden aus dem Tierheim
Melden Sie sich im örtlichen Tierheim als ehrenamtlicher Gassigänger. Gegen eine geringe Gebühr (aus versicherungstechnischen Gründen; teilweise auch gebührenfrei) können Sie mit einem Hund spazieren gehen, der sich sicher über ein bisschen Auslauf freut.
Dogsitting und Spaziergänge mit Nachbarshunden
Sollten Sie über Hundeerfahrung verfügen, können Sie sich auch als Dogsitter oder Dogwalker anbieten. Vor allem in Städten sind Berufstätige oftmals froh, wenn sie jemanden finden, der sich am Tag für ein paar Stunden um den Hund kümmert oder ihn auch mal am Wochenende betreut. Vielleicht haben Sie aber auch Menschen im Umfeld, die sich über Begleitung bei den täglichen Hundespaziergängen freuen?
Anschaffung eines Hundes gut überlegen
Bevor man ein neues Familienmitglied ins Haus holt, müssen einige Dinge geklärt sein: Ist jemand da, der sich tagsüber um den Hund kümmert, oder verbringt der Hund die meiste Zeit des Tages allein in der Wohnung? Kümmert sich jemand um ihn, wenn alle verreist sind? Gibt es bereits andere Haustiere, mit denen sich der Hund vertragen müsste? Ist seine medizinische Versorgung sichergestellt, auch wenn er vielleicht einmal teure Medikamente oder Operationen benötigt? Wenn diese Punkte geklärt sind, kann ein Hund das Leben seiner Menschen sehr bereichern.
Die häufigsten Fragen zu IDEAL Services
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